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Fotografieren bei feuchter Witterung

Fotos bei aussergewöhnlichen Wetter- und Witterungssituationen sind häufig interessanter als Schönwetterbilder.

Um zu solchen Bildern zu kommen, darf man in erster Linie selbst nicht wasserscheu sein. Allerdings benötigt auch die Ausrüstung Schutz. Ein Regenschirm ist häufig ausreichend, um Regen oder auch Schnee abzuhalten. Im Extremfall leistet ein über die Kamera gezogenes, ausreichend großes Plastiksackerl gute Dienste. Ein Loch im Boden erlaubt es, das Objektiv „mit Sonnenblende“ rausschauen zu lassen, am anderen Ende greifen die Hände unter oder auf die „Verpackung“. Solchermaßen geschützt wird Spritzwasser ferngehalten und die Fotoarbeit ermöglicht. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann natürlich einen UV- oder Skylight bzw. einen Klarglasfilter vor die Frontlinse geben, um einen weiteren Schutz sicherzustellen. Sollte trotz dieser Vorsichtsmaßnahme Nässe auf Kamera oder Objektiv kommen, wird diese mittels Papiertaschentüchern
umgehend entfernt.

Zurück in der trockenen, warmen Stube warten Sie bitte mit dem Objektivwechsel bis die Restfeuchte verschwunden ist, um den Sensor vor Verunreinigung zu schützen.

Lange Verschlusszeiten

Freihandaufnahmen erfordern eine gewisse Belichtungszeit. Als alte Regel gilt: Brennweite ist gleich Belichtungszeit. Ein Objektiv mit 100 mm Brennweite braucht also eine Belichtungszeit von mindestens 1/100stel Sekunde, um aus freier Hand sicher gehalten zu werden. Hier hilft natürlich das Anti-Shake und bringt gewisse Sicherheit bzw. bei ruhiger Hand auch einiges an Reserven.

Absolute Sicherheit bringt allerdings nur ein Stativ, soferne es stabil ist und keine Vibrationen auftreten (Wind, aber auch Schwingungen vom  Untergrund – Fußboden beispielsweise). Ist nun kein Stativ zur Hand, kann dieses durch jedwede Auflagemöglichkeit ersetzt werden.

Feuchtes Wetter @ by MAXUM Images

Alpha700, 1.4/50 mm, Aufhellung mit 1.ooo W Lampe, Iso 100

Egal ob direkt vom Boden, Tisch, Stuhl, Autodach usw., jeder Ort bzw. Gegenstand, welcher eine Ablage der Kamera ermöglicht, kann zum Stativ werden. Um die Kamera entsprechend justieren zu können, legt man diese dabei auf ein Kleidungsstück, Handtuch, Mütze und dergleichen.

Es geht einfach nur darum, einen flexiblen Untergrund zu haben, welcher ohne großen Aufwand die Einrichtung der Kamera gestattet.

Ausgelöst wird mittels Zeit-auslöser oder Fernbedienung, um jegliches Verwackeln auszuschalten. Sie haben nun die Möglichkeit, verschiedene Zeit- und Blendeneinstellungen zu versuchen um letztendlich zum perfekten Ergebnis zu gelangen.

Gut Licht!

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